Eine gute Entscheidung der UNESCO. 17 historische Gebäude in der Altstadt der nordrussischen Stadt Pskow wurden in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Pskow liegt an der Mündung des Flüsschens Pskowa in die Welikaja. Sie wurde vom Stamm der Kriwitschen vermutlich im1. Jahrhundert u. Z. gegründet. Im Wikipedia-Eintrag ( https://de.wikipedia.org/wiki/Pskow#Gr%C3%BCndung) werden die Kriwitschen als „altrussischer Stamm“ bezeichnet. Das ist natürlich Unsinn. Damals, auch als die Stadt im Jahr 903 erstmals urkundlich erwähnt wurde, gab es noch keine Russen. Die Kriwitschen waren Slawen. Das erst sehr viel später entstandene Volk der Russen gehört zu den Slawen, aber längst nicht alle Slawen sind Russen. Die Pskower hatten übrigens als Hanse-Stadt (https://www.hanse.org/hansestaedte/pskow/) das Tor nach Westen aufgetan, lange bevor der russische Zar Peter der Große St. Petersburg 1703 in die Sümpfe an der Newa bauen ließ. Bekannt ist die Stadt heute auch wegen der dort stationierten 76. Garde-Luftlande-Division, die sich u.a. mit ihren Einsätzen in Tschetschenien einen unrühmlichen Namen gemacht hat.

2019-07-12T11:25:10+02:00